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"Back in the UK" mit Sabrinas Blogparade "Geborgte Erinnerungen"

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr wieder vorbeischaut, denn heute möchten wir Euch erneut mit auf eine Reise nehmen! Apropos das Thema "Reisen" kommt in letzter Zeit ziemlich oft bei uns vor, habt Ihr das auch schon bemerkt? Aber das ist ja auch kein Wunder! So sehr wir unseren Heimatort mit seinen wundervollen Seen, vielen Wäldern und Feldern ringsherum auch lieben, die Welt ist einfach viel zu schön und viel zu groß, um sie nicht gemeinsam erkunden zu wollen! Und deshalb zieht es uns zwei auch seit nunmehr 6 Jahren durch Europa! Die Idee dazu wurde im Sommer 2012 geboren und seitdem konnten wir zwei bisher 10 Ländern in verschiedenen Sprachen "Hallo" sagen. Auf unseren Reisen sammeln wir neben allerlei Klimbim aus unzähligen Souvenirregalen und vielen, vielen Fotos vor allem eines - Erinnerungen! Gemeinsame Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann und die uns immer wieder gedanklich nach Italien, England oder wie zuletzt nach Andorra zurückversetzen, wenn wir mal wieder Fernweh haben!


"Die schönsten Erinnerungen sammelt man immer zu zweit"

Unser Dankeschön geht an Sabrina von "Keya's World" für diese wunderschöne Zeichnung unserer Erinnerungen

Einige wundervolle und unvergessliche Erinnerungen haben wir zwei gemeinsam im 
Sommer 2014 in Südengland gesammelt! Unsere damalige Reise führte uns unter anderem
nach Brighton und später am Tag auch zu den berühmten Kreidefelsen "Beachy Head" 
an der englischen Südküste. Dort - 162m über dem Meeresspiegel - hatten wir damals wie 
alle Touristen Fotos vom Leuchtturm in der Ferne und Selfies von uns beiden mit den wunder-
schönen Kreidefelsen im Hintergrund geknipst! Aimee war zu dem Zeitpunkt noch süße 
11 Jahre alt und beschloss nach dem letzten Pflichtprogrammfoto ihre Ballerinas aus-
zuziehen und wie ein junges Reh über die weiten, gelbgrünen Wiesen oberhalb der Kreide-
felsen zu hüpfen! Dabei ist ein Foto entstanden, das wir nun - 4 Jahre später - im Rahmen einer
tollenkreativen Blogparade ausborgten und als wunderschöne Aquarell-Zeichnung 
von der Bloggerin Sabrina zurückerhalten haben. Ein herzliches Dankeschön dafür! 



So wurden aus unseren Reisefotos "geborgte Erinnerungen"


Sabrina hatte im August auf ihrem Blog "Keya's World" dazu aufgerufen, ihr Blog- und/oder
Instagramlinks für ihre allererste Blogparade "Geborgte Erinnerungen" zu schicken, 
bei der sie sich von Fotos bzw. Erinnerungen verschiedener Blogger inspirieren lassen 
und diese in Skizzen oder andere Kunstwerke verwandeln wollte. So wie sie es oft mit 
eigenen Eindrücken auf ihren Reisen und Tagesausflügen tut. Eigentlich wollte Sabrina mit 
einer Freundin im Sommer auf Last Minute-Reise gehen, aber wie das Leben so spielt, kam 
ein Schichtplanwechsel dazuwischen und die Reisepläne mussten verschoben werden. Dies
brachte Sabrina auf die Idee, sich Erinnerungen von anderen Bloggern "zu borgen", denn die 
lange Zeit bis zum nächsten Familienurlaub im Oktober wollte sie trotzdem kreativ nutzen

In unserem Hotel in Maidstone - mitten in Südengland - gab es Pfauen, die uns beim Frühstücken beobachteten -
auch dieses wundervolle Geschöpf wurde Teil unserer geborgten Erinnerung und passt so toll in die Zeichnung

Auch wir hatten nach dem Aufruf gerne unsere Links hinterlassen und freuten uns riesig, als 
wir am vergangenen Sonntag unser Kunstwerk bestaunen durften - denn wir wussten bis zu 
dem Zeitpunkt nicht, für welche unserer vielen Fotos sich Sabrina entscheiden würde!
 Neben unserem Blog gab es noch 21 weitere Teilnehmer, deren Fotos Sabrina nach spannenden
 Themen sortiert und gezeichnet hat und in den kommenden Wochen jeden Sonntag auf 
ihrem Blog vorstellen wird. In ihrem aktuellen Blogbeitrag "Back in the UK" hat Sabrina alle
Blogbeiträge zusammengefasst, die sie an ihre vielen Reisen nach Großbritannien erinnerten.

So sieht unser Foto vom "Beachy Head" übrigens im Original aus - eine schöne Erinnerung

Über unsere beiden Fotos schrieb Sabrina übrigens: 

"Ich liebe das Motiv des Mädchens, das über ein Feld läuft. Aber der Pfau musste mit auf das Bild,
 weil er meiner Meinung nach ein Link vom ersten Blog zum letzten dieses Posts ist." 💜

Damit Ihr Sabrina und ihren Blog "Keya's World" nun noch ein wenig besser kennen 
lernen könnt, haben wir Ihr gestern Fragen zugeschickt, die sie uns gerne beantwortet hat!

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Hallo Sabrina, erzähl unseren Lesern doch mal, wie du auf 
die tolle Aktion "Geborgte Erinnerungen" gekommen bist? 

"Ich folge privat ganz verschiedenen Blogs, weil auch meine Interessengebiete ja weit gestreut sind.
 So folge ich z.B. dem Blog "DerStigler" (https://derstigler.com/). Patricks Blog hat den Untertitel "Aus
dem Leben eines österreichischen Nerds" – die meisten Artikel dort handeln von Videospielen, Comics
und Rezensionen von SciFi- und Superheldenfilmen. Aber Patrick ist auch Hobbyfotograf und schrieb
 einmal einen Artikel über sein Hobby – und ich kommentierte, dass ich einige Motive gern aquarellieren
 würde. Patrick antwortete, ich dürfte mir gern ein paar Bilder borgen, er wäre sehr gespannt auf das
Ergebnis. Das war der Grundstein der Idee.

Als ich dann darüber nachdachte, eine Blogparade zu machen, fiel mir diese Unterhaltung wieder ein.
 Ich wollte schon länger eine Blogparade starten, aber sie sollte auch zu mir und meinem Blog passen. 
Außerdem wollte ich möglichst offen sein für jede Art von Blog – so wie ich Blogs aus allen Nischen
 lese, wollte ich auch möglichst unterschiedlichste Nischen miteinander in Kontakt bringen. Und so 
habe ich dann die Idee aufgegriffen und das Konzept der Blogparade etwas abgewandelt – eigentlich
 sind nach dem Aufruf ja erst einmal die anderen Blogger dran – bei meiner Idee muss ich erst einmal
 die Skizze anfertigen. Dafür läuft das Konzept aber auch insgesamt länger. 

Etwas unerwartet war für mich, dass Blogparaden wohl etwas typisch deutsches sind. Da ich 2-sprachig
 schreibe, waren die Bloggerkollegen etwas irritiert, fanden die Idee aber super."



Beschreib uns doch den Moment, in dem du dich für ein bestimmtes 
Bild entscheidest! Was macht ein Bild zu einem tollen Motiv?

"Oh, dass ist immer ganz unterschiedlich. Skizzen entscheide ich spontan und aus dem Bauch heraus.
In meinem Studium mussten wir mal im Zeichenunterricht am Bahnhof die dort wartenden Leute
skizzieren – gar nicht so leicht, man hat maximal 5-10 Minuten, wenn die Menschen einen bemerken
 und sich beobachtet fühlen eher weniger. Ich glaube, in solchen Situationen entscheiden mein Bauch
 und mein Herz, ob mich eine Farbe anspricht, das Motiv Erinnerungen weckt oder ob mir irgendetwas
ins Auge fällt, an das ich mich besonders erinnern möchte später.

Wenn ich hingegen Reinzeichnungen wie bei meinen Entwurfszeichnungen, Grafiken und Porträts 
ist der Prozess sehr "verkopft" – dann bin ich Perfektionistin, jeder Strich ist gut überlegt, der Aus-
schnitt genau gewählt und am Ende bin ich dann doch unzufrieden, weil irgend etwas in meinen
 Augen noch besser hätte sein können. Daher skizziere ich gerade wieder zum Ausgleich. Da muss 
man dann auch mal damit leben, dass der Bildausschnitt gerade nicht so perfekt ist, irgendein 
Laternenmast im Weg steht oder andere Dinge. Somit ist skizzieren eine Art loszulassen.

Zudem erinnere ich mich besser an Stimmungen im Urlaub, wenn ich eine Skizze mache als 
wenn ich einfach nur den Auslöser meiner Kamera betätige."

Noch ein schöner Pfau, der uns in diesem Urlaub begegnete - diesmal jedoch im Park von Leeds Castle 


Wie lange gibt es deinen Blog "Keya's World" schon 
und worüber schreibst du dort am liebsten?

"So, wie mein Blog jetzt besteht, besteht er seit Mai 2017. Aber auch davor habe ich schon gebloggt.
 Seit ich mit dem Modedesignstudium fertig bin, habe ich immer ein wenig meine Arbeiten über einen
 eigenen Shop verkauft. Parallel habe ich auch immer über meine Arbeiten gebloggt. Da von meinem
 Produkten immer die Porträts besser liefen, habe ich jetzt alles eher auf Kunst ausgerichtet und be-
schränke mich momentan auf das Bloggen über meine Projekte, die jetzt schwerpunktmäßig im Be-
reich Malerei/Zeichnen liegen. Es wird aber auch immer mal wieder andere Dinge zu sehen geben. Der
Blog ist auch Anreiz für mich, regelmäßig kreativ zu arbeiten und mich nicht zu verzetteln. Gerade das
passiert Kreativchen ja leicht, vor allem, wenn noch Beruf und Familie dazu kommen. Notfalls zeige
 ich auch mal Zwischenschritte, auch das ist sicherlich interessant. Früher hätte ich nichts gezeigt,
 was ich nicht als "fertig" empfunden habe."

Selber Tag, selber Ort .. Aimee genoss das weiche Gras unter ihren Füßen

Mit welchen Farben würdest du deine Persönlichkeit
 und deine Kreativität beschreiben/ausdrücken?

"Das ist eine gute Frage. Meine erste Antwort wäre Blau – die Farbe die neben Distanz und Kühle 
(ich bin ja eher introvertiert, auch wenn man das kaum noch merkt) auch für das Mütterliche steht.
Allerdings schwankt das auch mit meiner Befindlichkeit. Wenn ich stark gestresst bin oder latent 
unzufrieden, dann ist Schwarz-Rot meine Kombination, ein sehr auffälliger Kontrast und Rot
 ist ja auch immer eine Warnfarbe. 

Früher mochte ich überhaupt kein Rosa – mehr aus Prinzip nicht, denn als kleines Mädchen wünschte
ich mir sehnlichst ein blaues Fahrrad. Natürlich gab es immer nur Rosa oder Lila als Mädchenfahrrad.
Bis vor ca. 2 Jahren habe ich niemals Rosa getragen – heute sind Pudertöne meine Lieblingsfarbe bei
meiner Garderobe, weil sie mir schmeicheln, aber nicht so auffällig sind wie Rot. Der Wandel kam mit
 der Geburt meines 2. Sohnes, als wenn ich mich zu Hause gegen 3 Jungs in meiner Weiblichkeit be-
haupten musste 😃 Tatsächlich gestalte ich momentan auch gern in der Kombination Puder/Grau. 

Zeichnen mache ich aber auch sehr gerne monochrom – auf eine Farbe reduziert muss man 
etwas kreativer sein, bestimmte Dinge abzubilden oder auszudrücken."

Das war unsere Collage vom "Beachy Head", die wir damals in unserem Beitrag über Südengland gezeigt hatten

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Wir bedanken uns bei Sabrina für das wunderschöne Kunstwerk, das sie aus unseren
beiden Erinnerungsfotos aus Südengland gezaubert hat und natürlich ebenso für die
Beantwortung unserer neugierigen Fragen 😇

Sabrina startete ihre Blogparade "Geborgte Erinnerungen" am 17.09. und wird noch bis ein-
schließlich 05.11. jeden Sonntag neue Beiträge mit ihren Kunstwerken zeigen! 

Schaut unbedingt mal vorbei! HIER geht es zum BLOG "Keya's World"!

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Wie gefällt Euch Sabrinas allererste Blogparade "Geborgte Erinnerungen"?
Hat sie unsere Urlaubserinnerungen nicht toll umgesetzt?
An welchen Urlaub habt Ihr die schönsten Erinnerungen?





Neue Länder, neue Pins - Unser Sommerurlaub in Andorra und Spanien

Hallo Ihr Lieben,

na, seid Ihr schon aus dem wohlverdienten Urlaub zurück oder reist Ihr in diesem Sommer noch in interessante Länder, fremde Städte oder auf ferne Kontinente? Unser Sommerurlaub 2017 liegt leider schon wieder fast zwei Wochen hinter uns! Zwei Wochen, in denen wir uns von der anstrengenden und langen Heimfahrt erholt, unzählige Gedanken und Erinnerungen geordnet und ein wundervolles Fotobuch über unsere Sommerreise gestaltet haben! Bei dieser Gelegenheit hatten wir auch gleich mal ein paar Eindrücke und Fotos für diesen Blogbeitrag "zur Seite gelegt", die wir Euch heute in unserem "kurzen" Reisebericht zeigen wollen! Wir wünschen Euch wie immer viel Spaß beim Lesen und Anschauen ... 


Unser Sommerurlaub 2017


Die Überschrift hat es längst verraten! Für uns ging es in diesem Jahr nach Andorra und 
nach Spanien! Eigentlich auch nach Frankreich - aber das jeweils nur zur Zwischenüber-
nachtung in einem kleinen Hotel! Wie all die Jahre zuvor haben wir auch in diesem Sommer
 versucht, neue Pins für unsere Europakarte zu sammeln! Denn falls Ihr es noch nicht
 wusstet: Seit einigen Jahren versuchen Aimee und ich zusammen Europa zu erkunden - 
zumindest soweit, wie es unser Geldbeutel zulässt - und auch in diesem Jahr haben wir uns 
darüber gefreut, zwei neue Pins in unsere Europakarte stecken zu können ... 


Einmal quer durch Frankreich ... 

Aimee genießt einen schönen, lauschigen Abend nahe Dijon - das Foto kennt Ihr vielleicht schon von Instagram

Unsere Sommerreise 2017 startete am Morgen des 05. Augusts am dunklen Busbahnhof 
in MagdeburgVöllig übermüdet - weil noch mitten in der Nacht - warteten wir zwei dort 
zusammen mit unserem Gepäck und zwei kuschligen Kissen auf unseren Reisebus, der uns 
zuerst einmal quer durch Frankreich und später durch verschiedene Orte in Andorra
 und Spanien fahren sollte. Als wir gegen 4 Uhr morgens endlich im Bus saßen, holten wir 
erstmal den Schlaf nachden wir in der Nacht zuvor und bis vor Reisebeginn nicht hatten

Zum Glück haben wir den Blick auf die berühmte Cité de Carcassonne (rechts) nicht verschlafen

Unterwegs wurden wir zwei ab und zu wach und genossen den Blick auf verschiedendste 
französische Landschaften, die an unserem Panoramafenster vorbeizogen! In Frankreich 
waren wir mittlerweile das dritte Mal und fanden es toll, auf unserer Reise auch eine Zwischen-
übernachtung in der Nähe von Dijon erleben zu dürfen! Im dortigen Hotel gab es leckeres 
Essen und die Betten waren eine Wohltat für den Rücken! Denn am nächsten Tag saßen wir
noch mal sehr lange im Bus, bis wir endlich in einem der kleinsten Länder Europas ankamen! 


Kennt Ihr Andorra???

Als für uns feststand, dass wir in diesem Sommer nach Andorra fahren würden, haben 
Aimee und ich erst einmal erstaunt feststellen müssen, dass die meisten Leute in unserem 
Bekannten- und Verwandtenkreis nicht wussten, wo dieses Land liegt! "Irgendwo bei Italien?"
 "In Südamerika?" Die wenigsten erinnerten sich aus der Schulzeit, dass Andorra ein kleines 
Land zwischen Spanien und Frankreich war! Fast so klein, dass man es auf der Europa-
karte übersehen könnte (auf manchen Karten ist es nicht mal verzeichnet), aber wir können
 nun 100% behaupten, dass es dieses Land gibt, denn wir waren nun endlich auch dort! 🚌 

Die kleine Kapelle "Sant Joan de Caselles" ist ein Kulturdenkmal in Andorra

Aimee und ich lieben es im Urlaub viel zu erleben! Nur im Hotel rumsitzen oder am Pool
 oder Strand rumliegen, wäre uns viel zu langweilig! Deshalb buchen wir immer Reisen, die 
viele Tagesausflüge, Stadtrundfahrten und andere Erlebnisse im Angebot haben! Immer-
hin möchten wir das Land und die Gegend rund um unser Hotel auch wirklich kennen
 lernen! Und auch dieses Mal haben wir viel von unserem Urlaubsziel gesehen! Schon am
 ersten Tag in Andorra hatten wir viele Touristenziele auf unserem Plan! Wir besuchten
eine romanische, kleine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert in einem kleinen Dorf namens
Canillo und verließen sie nicht, ohne ein paar schöne Erinnerungsfotos geknipst zu haben! 


Von dort aus ging es weiter zu einem malerischen kleinen Städtchen namens Meritxell, in
 dem man das hochgelegene Nationalheiligtum Andorras "Santuario de Meritxell"- eine
 moderne Kapelle auf einer historischen Anlage - besichtigen kann. Das besondere an diesem
 Bauwerk ist, dass man durch die offene Bauweise (es hat zum Teil kein Dach) die schönste Decke
geschaffen hat, die eine Kirche haben kann: Nämlich ein Blick auf die umliegenden Berge und 
den Himmel selbst! Leider war es an unserem Tag sehr bewölkt ... 


Von Meritxell aus ging es weiter mit dem Bus durch die Täler und Berge Andorras bis
 nach Ordino, einer kleinen Gemeinde im Norden des Landes, die für ihre gut erhaltene 
Altstadt bekannt ist! Auf dem Weg durch die alten Winkel und Gassen kamen wir an einem gut 
gepflegten Garten vorbei, wo uns ein Kätzchen ganz erschrocken anstarrte! Wir überließen
sie schnell wieder ihrem Mittagsschlaf und genossen bald darauf eine leckere Pizza in einem
 kleinen Lokal in der Ortsmitte. Von dort aus ging es dann mit dem Bus 2.000 m hoch in die Berge,
 von wo wir einen wundervollen Ausblick hatten und alte Hirtenhütte erkunden konnten. 

Der Ausblick dort oben war wunderschön, überall plätscherten kleine Quellen und man sah wilde Pferde auf den Bergen

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Spanien auf dem Programm! Da Spanien nur einige
 Fahrminuten entfernt lag, haben wir während unserer Zeit in Andorra des öfteren eine Tour 
ins Nachbarland unternommen! Die erste führte uns ins kleine Städtchen La Seu d’Urgell 
nicht weit von der Grenze entfernt. In den Straßen dieser Altstadt existiert seit dem Jahr 1029
ein berühmter Wochenmarkt, auf dem man diverse Produkte aus der Region erwerben kann.

Aimee trägt ihre Einkäufe vom Wochenmarkt zurück zum Bus 

Bekannt ist die Stadt aber auch wegen der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1992, für
 die man dort einen Wildwasserpark gebaut hat, der heute noch in Betrieb ist. Während wir nach 
unserer Shoppingtour durch La Seu d’Urgell entspannt und barfuß im Park saßen, konnten wir 
dort junge und erfahrenere Sportler beim Kanufahren und Wildwasserrafting beobachten.  

Os de Civis ist ein malerisches kleines, spanisches Dörfchen, das viele steile Gassen hat

Fürs Mittagessen mussten wir an diesem Tag nicht selbst sorgen, denn unser Reisebusunter-
nehmen fuhr uns dafür ins spanische Dörfchen Os de Civis, das man nur über die Straßen 
Andorras erreichen kann! Das kleine Dörfchen hat neben steilen Straßen und alten Häusern 
auch ein rustikales Gasthaus zu bieten, in dem man sich im wahrsten Sinne des Wortes
 SATT essen kann! Unserer Reisegruppe wurde ein Gang nach dem anderen serviert und 
 währenddessen lernten wir einige interessante katalanische Speisen lieben und kennen


Am selben Nachmittag gab es noch die Möglichkeit zum Coll de la botella - auch bekannt 
unter dem Namen "Flaschenhals" zu fahren! Von diesem Punkt in 2.069 m Höhe hat man 
einen wunderschönen Blick auf den wohl größten Teil der Pyrenäen und findet dort
 gleichzeitig eine interessante Skulptur, die wie eine umgekippte Teetasse aussieht! Das Foto
haben einige von Euch bestimmt schon auf Instagram gesehen! Du auch?

Falls Ihr mal in Andorra seid, besucht den Coll de la botella! Wir fanden es klasse dort oben!

Am nächsten Tag fuhren wir mit einer Zahnradbahn durch die Berge der Pyrenäen! Unser 
Ziel war das "Vall de Núria" - auch bekannt unter dem schönen Namen "Tal der Träume".
 Leider war das Wetter an dem Tag nicht besonders traumhaft so dass wir kurz nach der 
noch sonnigen Ankunft den ganzen Tag fast nur noch von fiesen Regenwolken verfolgt 
wurden! Deshalb konnten wir das schöne Areal um den Stausee auch nur wenig erkunden.

Das Tal der Träume liegt in luftigen 1.967 m Höhe in Spanien nahe der Grenze zu Frankreich

Zum Glück konnten wir unsere Zugfahrkarte für eine Seilbahn nutzen, mit der man noch
 einmal einige Meter hoch in die Berge fahren konnte! Der Ausblick dort oben war ebenso
umwerfend wie schon die Tage zuvor, aber wir waren glücklich, eine Jacke dabei zu haben,
denn da oben wehte ein ordentliches Lüftchen! Es war sogar so kalt, dass am nächsten
Morgen frischer Schnee auf den Bergkuppen lag ... leider hatte ich den Anblick verschlafen!

Von der oberen Seilbahnstation hatte man einen schönen Ausblick auf die Berge und den Stausee unten im Tal

Auch in diesem Urlaub hatten wir das Glück, verschiedendste Orte und Gegensätze kennen 
zu lernen! Neben alten verwinkelten Dörfern und neuen modernen Städten sowie Tälern 
und Bergen in Andorra und Spanien, zog es uns an einem der letzten Tage unserer Reise auch
an die Mittelmeerküste nach Barcelona! Dort erlebten wir zuerst eine interessante Stadt-
führung per Bus und zu Fuß und sahen selbstverständlich die wichtigsten Baudenkmäler 
dieser schönen Stadt am Meer. Dabei durfte auch ein Besuch beim Touristenspot schlechthin 
nicht fehlen! Rund um die Sagrada Familia wimmelte es von Menschen, die Selfies knipsen wollten!
Und auch wir konnten uns ein paar Fotos fürs Fotobuch und für Instagram nicht verkneifen!


Den Rest des Nachmittags verbrachten wir damit, einen Blick über die Stadt zu werfen
ein bisschen zu bummeln und die wärmende Sonne über Barcelona zu genießen!

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Traurigerweise haben wir genau eine Woche, nachdem wir zwei in Barcelona über Las 
Ramblas schlenderten, im Fernsehen von dem fiesen Anschlag gehört! Wir sehen die Straße noch
immer klar vor Augen und sind traurig über jeden Menschen, der dort sein Leben verloren hat!
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In Barcelona genossen wir die Sonnenstrahlen, die wir tags zuvor im "Vall de Núria" vermissten

Unseren offiziell letzten Tag in Andorra verbrachten wir in der gleichnamigen, kleinen
 Hauptstadt, die man natürlich auch mal gesehen haben muss! Andorra la Vella liegt in luftiger 
1.023 m Höhe und hat nur knapp 22.900 Einwohner! Genauso klein wie das Land war bis
 vor kurzem auch noch das Parlamentsgebäude, das wir von innen und außen betrachten konnten.
 Danach ging es mit unserem spanischen Reiseleiter zuerst zu Fuß durch die kleine aber sehens-
werte Altstadt, bevor wir zwei uns von der Gruppe trennten und uns ebenfalls zu Fuß auf den
Weg zu Südeuropas größtem Thermalbad "Caldea" machten! 


Auf dem Weg dorthin sahen wir u.a. die berühmte Dali-Skulptur mit der zerschmelzenden 
Uhrvor der die Touristen anstanden, um auch ein Foto damit abzubekommen! Und einige 
Minuten Fußweg weiter standen wir auch schon vor dem futuristisch wirkenden Thermalbad,
 das die natürlichen heißen Quellen der Umgebung für seine Thermallandschaft und Wasser-
spiele nutzt. Wenn wir schon mal dort sind, müssen wir dort unbedingt auch mal hinein
dachten wir uns! Und so hatten wir noch einen schönen letzten Tag in Andorra la Vella...

In Caldea haben wir 3 Stunden verbracht und die Sonne und den Ausblick auf die Berge im Freibad genossen!

... bevor es am nächsten Tag auf den langen Weg zurück nach Hause ging! Davon
 haben wir Euch aber bereits in unserem Beitrag "Drei Länder in zwei Tagen - Unser 

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Wir hoffen, Euch hat unser "kleiner" Reisebericht über Andorra und Spanien gefallen!
 Und wenn Ihr das nächste mal gefragt werdet, ob Ihr wisst, wo Andorra liegt, dann
 antwortet Ihr bestimmt nicht "In Südamerika!" 😊 


Kanntet Ihr das kleine Land Andorra vor unseren Beitrag?
Welchen der vielen Ausflüge hättet Ihr am liebsten mitgemacht?
Könntet Ihr Euch eine Reise in dieses schöne Land vorstellen?








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