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Erlebt eine Zeitreise durch Berlins Geschichte - Im "Little BIG City" am Alex

Hallo Ihr Lieben,

sagt mal, welche deutsche Großstadt liegt Euch am nächsten? Für uns ist das Berlin und da wundert es auch nicht, dass es uns immer genau dahin zieht, wenn wir zwei Dorfmädels mal wieder Großstadtfeeling erleben und Großstadtluft schnuppern wollen! Das letzte Mal haben wir uns gestern zusammen mit Aimees Tante und Cousine eine paar schöne Stunden in der Hauptstadt gemacht. Aber das Mal zuvor ist tatsächlich schon wieder einige Wochen her! Erinnert Ihr Euch noch an unsere Beiträge vom "House of Tales" und von der tollen "ArtNight" im Juli? Genau zwischen dem ersten und dem zweiten Event hatten wir am selben Tag noch ein drittes schönes Erlebnis, von dem wir Euch heute berichten wollen! Wir nehmen Euch diesmal mit auf eine Zeitreise durch Berlin ...  



"Tauche ein in Berlins Geschichte und ... 


... erlebe Miniatur wie nie zuvor"


Berlin - so nah und doch so fern! Obwohl Berlin für uns die Großstadt ist, die uns am
 nächsten liegt, sind es doch um die 90 km, die wir jedesmal zurücklegen müssen, um mit 
dem Bus und mit dem Zug dorthin zu kommen! Eine Mini-Weltreise sozusagen 😇 Aber da
Berlin viel mehr zu bieten hat als das pure Landleben, nehmen wir diese Reise gern auf uns! 

Nicht weit vom Fernsehturm findet Ihr die neue Attraktion Berlins: Die etwas andere Minaturwelt "Little BIG City"

Meist versuchen wir dann mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen - im wörtlichen
 Sinne natürlich - und planen für solche Ausflugstage nicht nur ein Ziel, sondern wie an dem be-
sagten Tag im Juli gleich drei Ziele ein! Das spart nicht nur Geld, sondern erhöht auch den
 Spaßfaktor ungemein! Eines unserer vielen Ziele an diesem Tag war Aimees Lieblingsort in
 ganz BerlinDer Alexanderplatz und der hat eine ganz neue Attraktion zu bieten!


Willkommen in der "Little BIG City - Berlin"

Schon im Eingangsbereich gibt es viel zu sehen und viel zu bestaunen ... 

Wir hatten "Little BIG City" zuerst auf Facebook entdeckt! Einige Wochen vor der offiziellen
 Eröffnung zeigte uns unsere Startseite täglich ein Werbebanner für diese neue Attraktion an 
und spätestens als wir das erste Mal auf den dazugehörigen Werbeclip geklickt hatten, stand für
 uns fest, da wollen wir auch mal hin! Miniaturwelten haben wir schon oft besucht und finden sie 
immer wieder faszinierend! Aber "Little BIG City" ist mehr als eine "normale" Minaturwelt ...

Und dann öffnete sich der blaue Vorhang in die Miniwelt Berlin ...

Im "Little BIG City - Berlin" erlebt Ihr die Geschichte der Stadt auf völlig neue Weise! 
Und nebenbei bemerkt: Berlin hat viele spannende Geschichten aus der Vergangenheit 
zu erzählen! Nicht immer schöne - das ist sicher jedem klar - aber auf jeden Fall lehrreiche


Die Reise startete im mittelalterlichen Berlin, wo auch mal Köpfe rollten und Geistliche auf dem Scheiterhaufen landeten

Etwa um 750 nach Christus gab es auf dem Gebiet des heutigen Spandaus die erstenvon 
Slawen erbauten Häuser! Danach nahm die spannende Geschichte Berlins ihren Lauf ... 
"aus der Fülle der interessanten Ereignisse, Personen und Bauwerke" haben die 
Macher von "Little BIG City" mitten in der Stadt eine einzigartige Modellstadt auf über
 270 qm erschaffen. Da gibt es sehr viel zu entdecken, zu bestaunen und zu lernen!


Die Reise zu Fuß durch die Vergangenheit führt die Besucher von "Little BIG City" zuerst
 durch die Anfänge Berlins, weiter zur Industrialisierung und hinüber zur Zeit der Weimarer
 Republik und den Goldenen Zwanziger Jahren. Folgt man dem Weg der Geschichte kommt 
man ins Berlin der Vor- und Nachkriegszeit, erlebt die zerstörte und einige Meter weiter die
geteilte Stadt und wie es die Geschichte glücklicherweise wollte, auch das wiedervereinte Berlin!


In allen Kulissen sieht man lebensecht wirkende Miniaturen, die mit ihrer Kleidung perfekt zu Ort und Zeit passen

Zwischen all den historischen Ereignissen und Kulissen sieht man über 5000 handgefertigte 
Figurendie mithilfe eines großen und fleißigen Kreativteams entstanden sind! "Was wäre
 eine Stadt ohne Bewohner?" fragt der offizielle "Little BIG City Guide", den wir uns bei 
unserem Besuch gegönnt haben! "Nix" ist die Antwort! Und deshalb haben viele begabte Hände 
vieleviele Stunden an den einzelnen Figuren gearbeitet, damit diese möglichst lebens-
echt und vor allem individuell aussehen! Dafür nahm man jeden Darsteller genau unter die Lupe!

Als wäre es echt: Dank eines beeindruckenden Projektionsmappings erlebt Ihr den Brand des Reichstags 1933 mit 

Auch viele interaktive Infokästen wie diesen konnte man im "Little BIG City" finden

Alle Figuren wurden mit der neuen tollen 3D-Drucktechnik zum Leben erweckt und einge-
kleidet! Dabei wurde viel Wert darauf gelegt, die Darsteller historisch korrekt anzuziehen
Nach jeweils bis zu 30 Stunden waren die Figuren fertig für ihren Einzug in ihre Epoche

Ein trauriger Anblick - das zerstörte Berlin und mittendrin eines der bekanntesten Wahrzeichen

Aimee und ich lieben es, bei unseren Besuchen in Miniaturwelten auf Details zu achten und 
das solltet Ihr auch, wenn Ihr "Little BIG City" in der Zukunft einmal besuchen werdet! Denn
neben all den historischen Details gibt es an allen Ecken auch drollige und liebenswerte
 Szenerien zu entdecken! Äffchen, die barocke Perücken klauen, stolpernde Frauen, die ge-
rade Currywurst bei Konnopke gekauft haben, Bananenschmuggler in der DDR und
wütende Ehefrauen mit NudelholzEinfach nur köstlich, wenn man so etwas entdeckt!


Wir lieben es, lustige Details in Miniaturwelten zu entdecken! Auch im "Little BIG City" wurden wir nicht enttäuscht!

Besonders gefallen hat uns aber auch, dass man historische Ereignisse wiedererkennt,
 die man genauso aus Geschichtssendungen und -büchern kennt! Wie beispielsweise während 
und nach dem Bau der Berliner Mauer! Niemand hatte die Absicht, eine Mauer zu errichten, aber
 doch stand plötzlich eine zwischen West und Ost! Wer konnte, rettete sich mit einem Sprung
 in die Freiheit ... Diese Fotos gingen um die Welt und auch diese Szenen findet man dort wieder!



Mini-Berlin ist definitiv eine Reise wert ... 


Uns beiden hat es im "Little BIG City - Berlin" super gefallen! Man sieht an allen Ecken, 
wie viel Arbeit und Mühe in den tollen Kulissen und Figuren steckt. Während des Rund-
gangs durch die Vergangenheit erkennt man viele historische Ereignisse und findet nebenbei 
eine Menge witziger Szenerien, die zum Schmunzeln einladen! Geschichte erleben und
 lernen muss nicht staubtrocken sein und macht in dieser Ausstellung auch Kindern Spaß
die sich an vielen Stellen interaktiv einbringen können! Für uns ist "Little Big City" 
eine schöne Bereicherung in Berlin, die man auch mal erlebt haben muss! 



Falls wir Euch nun neugierig aufs "Little BIG City" in Berlin machen konnten, sei Euch noch 
verraten, wo Ihr diese Attraktion findet und zwar direkt am Fuße des Fernsehturmes, den
 man als Berlinreisender nicht übersehen kann! Der Eintritt kostet bei Onlinebuchung (inkl. 
Zeitfenster) momentan 10 Euro, vor Ort zahlen Kinder 12 und Erwachsene 16 Euro

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Dieser Beitrag ist keine Kooperation: Wir haben unsere Tickets selbst bezahlt 😉



Schaut Ihr Euch auch gerne Miniaturwelten an? Falls ja, wo ward Ihr schon?
Habt Ihr das "Little BIG City - Berlin" auch schon mal besucht?
Welche Szenen oder Figuren auf unseren Fotos haben Euch am besten gefallen?




Werde zum Künstler mit den tollen ArtNights in deiner Stadt (Werbung)

Hallo Ihr Lieben,

kaum zu glauben, wie schnell so eine Ferienwoche rum ist. Vor ganz genau einer Woche starteten hier bei uns in Brandenburg auch endlich die langersehnten Sommerferien und für diesen ersten Tag hatten wir schon vor vielen Wochen konkrete Pläne gemacht! Zuerst war es nur ein Plan für den frühen Abend, dann kam ein weiterer für den Nachmittag hinzu und letztendlich hatten wir 3 wundervolle Pläne im Gepäck, als wir uns am Donnerstag, den 20. Juli mal wieder auf den Weg nach Berlin machten! Für uns ist so ein Ausflug in die Hauptstadt jedesmal mit einem Tagesausflug zu vergleichen und auf diesen ganz besonderen Ausflug hatten wir uns schon eine ganze Weile riesig gefreut

Schaut mal, was Aimee hier stolz in die Kamera hält ... 

Denn an besagtem Tag sollten wir nicht nur am frühen Nachmittag einem geheimnisvollen 
Escape Room entkommen, sondern gegen Abend auch noch künstlerisch tätig werden!
 Wir durften nämlich eine sogenannte "ArtNight" im Herzen Berlins besuchen und von
diesem tollen Erlebnis möchten wir Euch heute ein wenig mehr erzählen


Sei einmal selbst der Künstler ...

Habt Ihr schon einmal von einer "ArtNight" gehört? Seit Sommer vergangenen Jahres finden
 immer mehr ArtNights in Berlin und mittlerweile auch in vielen anderen deutschen 
Städten statt! Die Idee dahinter hatten die beiden Gründer Aimie-Sarah Henze und David
 Neisinger vor einiger Zeit und bringen seitdem mit ihrem Konzept lokale Künstler und Kunst-
begeisterte zusammen, die unter Anleitung in einem schönen Ambiente ein eigenes Kunstwerk
 gestalten und dabei großen Namen wie Gauguin, Kahlo und Monet Konkurrenz machen können. 


ArtNights finden jeweils in tollen Locations wie beispielsweise chicen Bars oder Restaurants
statt, in denen immer ausreichend Zeit bleibt, sich neben der Malerei zu unterhalten, etwas zu 
snacken oder zu trinken. Unser Weg führte uns am frühen Donnerstagabend direkt nach Berlin 
Friedrichshain in das Restaurant "Die Turnhalle", welches tatsächlich mal eine Turnhalle 
war und nun zu Flammkuchen und anderen Köstlichkeiten unter tollen Kronleuchtern einlädt. 


Unsere ArtNight "Paris, je t’aime" mit Kaitlyn


Dort begrüßte uns sofort unsere Künstlerin des Abends, Miss Kaitlyn Parker, die gebürtig
 aus Arizona stammt und bereits seit Ende 2016 oftmals Gastgeberin verschiedener ArtNights
 war. Als unsere Namen auf der Teilnehmerliste gefunden waren, durften wir uns einen Platz aussuchen,
 die bereitliegenden Schürzen umbinden und bei den Vorbereitungen zuschauen. 

Aimee wartete darauf, kreativ zu werden ... auch die Farben und frischen Wasserbecher standen in Reichweite bereit

Als die letzte Teilnehmerin bereit saß, konnte es auch schon losgehen! Wie Ihr bereits auf
den oberen Bildern sehen konntet, sollte unser erstes ArtNight-Kunstwerk der beleuchtete
Eiffelturm in Paris werden! Auf dem Weg zur ArtNight fragte uns eine junge Frau, warum 
denn ausgerechnet der Eiffelturm, wenn wir doch in Berlin sind. Die Antwort war leicht: Weil 
wir beim Anblick dieses berühmten Turms in Erinnerungen schwelgendenn wir waren
 ja erst vor knapp 7 Monaten an genau diesem Ort und haben ihn auch beleuchtet gesehen! 


Unsere Gruppe bestand fast ausschließlich aus ArtNight-Neulingen, die alle ein wenig aufgeregt
waren, ob sie das Bild vom Eiffelturm genauso gut wie auf der Vorlage hinbekommen würden. So-
wohl Kaitlyn als auch Bob Ross gaben uns deshalb mit auf den Weg, dass wir uns nicht zu sehr
unter Druck setzen sollten und jedes Bild - genau wie wir  - ein Unikat werden würde.

>>> Das fanden wir sehr motivierend! <<<

Links: Aimee zeichnet ganz konzentriert ihren Eiffelturm auf die Leinwand / Rechts: Mein Bild wird langsam farbig

 Kurz darauf griffen auch schon alle zum Bleistift und begannen mit ihrer Vorzeichnung
Und wenig später konnte man auch schon die ersten kräftigen Farben auf den Leinwänden
ringsrum entdecken! Gemalt wurde mit Acrylfarben, von denen uns 6 Farben zur Ver-
fügung standen, die wir ganz einfach zu weiteren Farbtönen zusammen mischen konnten.  

Es machtet uns riesig Spaß, aus den bunten Farbklecksen neue Schattierungen zu mischen ... 

Kaitlyn gab derweil immer wieder hilfreiche Tipps, wie wir den imaginären Fluss, die
Allee zum Eiffelturm, die berühmte Sehenswürdigkeit selbst und schlussendlich den 
leuchtenden Nachthimmel gestalten konnten. Und knapp 120 Minuten später erstrahlten 
16 frisch gemalte Acrylbilder mit dem Pariser Wahrzeichen bei Nacht im selben Raum,
 die als Erinnerung an einen schönen Abend auf einem Gruppenbild verewigt wurden.

Aimees Fortschritt in Bildern ... man beachte die leckeren Pommes frites, die sie sich während des Malens gönnte ...

Nach dem allerletzten Pinselstrich machten wir uns wieder auf den Weg zur U-Bahnstation,
 um am Alex den Zug nach Hause zu schaffen. Mit im Gepäck unsere frisch bemalten
 Leinwände und viele schöne Erinnerungen an unsere allererste ArtNight in Berlin


Und wie hat es dir gefallen, Aimee?


"Als ich zum ersten Mal von einer ArtNight gehört hatte, wusste ich nicht recht, was uns er-
warten würde. Zeichnen mit einer Gruppe von Leuten und einer Künstlerin? Ich male und 
zeichne sehr gerne, auch wenn mir dazu meist nur Zeit im Kunstunterricht bleibt. Und 
ich war sehr begeistert von der ArtNight. Anfangs dachte ich mir noch, dass ich das bestimmt
 nicht so gut hinbekommen würde, aber ich bin total begeistert von dem Resultat. Es 
machte wirklich sehr viel Spaß. Auch schwierigere Dinge, wie in diesem Falle der Eiffelturm
konnten gut umgesetzt werden. Alles wurde gut und verständlich erklärt.

 Ich würde jederzeit wieder an einer ArtNight teilnehmen."


Wenn wir Euch nun neugierig auf das Konzept von ArtNight machen konnten, dann schaut 
doch mal auf der Internetseite von ArtNight vorbei! Vielleicht gibt es solche tollen Ver-
anstaltungen mittlerweile auch schon in Eurer Stadt

Ihr sucht Euch auf der Internetseite einfach das Motiv aus, das Ihr nachmalen wollt, schaut
ob Ort und Datum passt und schon könnt auch Ihr bald ein ArtNight-Künstler sein

>>> Viel Spaß beim Malen! <<< 



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Wir bedanken uns recht herzlich bei David von ArtNight, für die Möglichkeit, mal bei einer
Veranstaltung dabei zu sein und bei Kaitlyn für den wundervollen Abend
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Wie gefällt Euch das Konzept von ArtNight?
Habt Ihr selbst schon einmal an so einer Veranstaltung teilgenommen?
Seid Ihr auch gern kreativ und malt Ihr viel?




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